Ferien einmal anders

Dieses Jahr wollte und konnte ich in den Ferien eine fremde Stadt besuchen. Ein Erlebnis, das ich mir nie erträumt hätte.

Meine Sommerferien – 12 Tage waren es, um genau zu sein – habe ich in Berlin verbracht. Darauf habe ich mich schon ewig gefreut. Von der grossen Stadt Zürich in die Grossstadt Berlin: Uff, das war eine Herausforderung. Eine Wahnsinnsstadt, geschichtlich, kulturell, architektonisch. Mit der U-Bahn, der S-Bahn, mit dem „Sonderzug nach Pankow“, alles zusammen mit meinem Freund, der das für uns arrangiert und bezahlt hat. Nicht nur darum haben mich diese Ferien manch schlaflose Nacht gekostet.

Nur nicht „ins blöde Lager“
Die Familienplanung war ein Kunststück, das nicht nur mir, sondern auch meinem Freund einiges abverlangte. Meine Teenager haben ja einen freien Willen, eigene Vorlieben und nicht unbedingt auf Anhieb Verständnis dafür, dass ihre Mutter auch mal ausspannen will. Wir haben uns entschieden, sie ins Ferienlager zu schicken. Doch sie wollten lieber mit uns in die Ferne fahren, wie sie das bei Schulkameraden jedes Jahr sehen, oder dann wenigstens zu Hause bleiben und nicht „ins blöde Lager“. Zum Glück liessen sie sich schlussendlich doch noch überzeugen. Dann die Ungewissheit, ob es mit den Anmeldungen klappt. Was, wenn wir für Lager A nicht berücksichtig werden? Sind wir schon zu spät mit der Anmeldung für Lager B? Oder sollen wir uns bei beiden gleichzeitig anmelden?

Fazit: Es lohnt sich – für alle
Zum Glück zeigte sich am Schluss: Der Aufwand hat sich gelohnt. Sogar für meine Kinder: Andere Jugendliche und Erwachsene näher kennenlernen, miteinander Neues erleben, Distanz zum Alltag gewinnen und sich dabei erholen. Wer wünscht sich das nicht? Früher hätte ich mir das nie erträumt, doch diesmal war es möglich, weil meine Kinder mitgemacht haben – und natürlich dank meinem Freund.

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2 Kommentare

  • Reply Kerstin 29. Januar 2013 at 18:10

    Bin gerade zufällig über diese Seite hier gestolpert während meines „Quer-durchs-Internet“-surfen auf der Suche nach ein wenig Infos für meine nächste Berlinreise.
    Kann man mir gut vorstellen wie stressig, dass wohl war. Bisher muss ich Kinder noch nicht berücksichtigen und kann ungestört mit meinem Männe verreisen.
    Nur? Wie und wo genau in Berlin? Wie habt ihr das denn gemacht? Mein Freund schwört auf eine Ferienwohnung. Sieht auch alles ganz gut aus, aber irgendwie bin ich skeptisch. Habt ihr vielleicht ein paar Tipps? Eventuell auch für ein günstiges Hotel o.ä.? Bin da ja selbst noch offen und notfalls bekomme ich ihn noch überredet. 😉

    Viele Grüße,
    Kerstin.

    • Reply Sarah 31. Januar 2013 at 13:03

      Liebe Kerstin
      Berlin ist riesig und den besten Tipp den ich Ihnen geben kann ist, im Voraus im Internet zu forschen. Vieles kann so vorab geklärt werden. Reiseführer, Karte günstig bei Amazon kaufen und studieren, ein Anderer. Was würden Sie gerne machen, was gefällt Ihnen, wofür interessieren Sie sich generell, hilft vielleicht ebenfalls bei der Auswahl – die Jahreszeit spielt eine Rolle.
      Hier nun noch ein paar Infos: Berlin Welcome Card (AB), gilt auch für City-Ring mit der S-Bahn) für die Mobilität Grosse Rundfahrt mit dem Schiff planen. 25% Rabatt mit Welcome Card.
      Besuch im Fernsehturm im Internet buchen, dann muss man (frau) nicht in der Kolonne anstehen sondern gilt als VIP.
      Besuch im Bundestagsgebäude unbedingt im Internet buchen, sonst ist die Chance klein, dort hinauf zu gelangen.
      Wer nicht selber kochen will findet eine Fülle von Restaurants.
      Ein Link für die Wohnungssuche:
      http://www.fewo-direkt.de/urlaub-ferienwohnung-ferienhaus/deutschland/berlin/r125
      und dann hoffentlich:
      Viel Spass in Berlin!

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