Feuerwerk zum neuen Jahr

Gute Vorsätze

Nach all den To-do-, Einkaufs- Geschenke- und Wunschlisten, die wir gerade in den letzten Wochen geschrieben haben, steht nun die nächste Liste ins Haus: die guten Vorsätze für das neue Jahr.

Mit all den tollen Zielen, die wir uns vornehmen, geht es uns oft wie beim Essen über die Festtage: Die Augen sind grösser als der Magen, beziehungsweise die Ambitionen grösser als die Ausdauer. Letzteres ist sicher nicht schlecht, wenn es sich in einem gesunden Rahmen bewegt. Im schlimmsten Fall ist das einzig nachhaltige Resultat unserer Vorsätze aber ein nagendes Schuldgefühl, das sich immer wieder mit einem «Du wolltest doch noch …» in Erinnerung bringt.

Aller guten Dinge sind drei

Das wollen wir vermeiden. Das Feuer für unsere Ziele soll noch kräftig brennen, wenn das Silvester-Feuerwerk schon lange verglimmt ist. Deshalb mein Tipp: Nicht lange fackeln mit der Liste, sondern kurz halten. Oder im Widerspruch zum Titel dieses Beitrags: Konzentrieren Sie sich auf die Hauptwirkungen, und lassen Sie das Nebensächliche weg. Aller guten Dinge sind drei – wenn Sie die haben, lassen Sie es gut sein.

Es geht um Menschen, nicht um Zahlen

Bei Caritas machen wir es auch so. Erstens helfen wir Armutsbetroffenen weiterhin direkt, zweitens kämpfen wir für Rahmenbedingungen, die Armut verhindern. Und drittens setzen wir uns dafür ein, dass Armutsbetroffene respektvoll behandelt werden, auch wenn der Spardruck immer grösser wird. Wenn Armut auf Zahlen und Statistiken reduziert wird, sind uns die Risiken und Nebenwirkungen eindeutig zu hoch, weil wir wissen: Am Schluss geht es immer um Menschen, die in Not sind. Diese Menschen in schwierigen Zeiten zu begleiten – da bleiben wir auch im 2017 dran.

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