Krankenkassenprämien: Sparmöglichkeiten

Auch in diesem Jahr erhöhen sich die Krankenkassenprämien für die meisten Versicherten. Die Kosten stellen bei vielen einen grossen Posten im Haushaltsbudget dar. Sie sollten die von den Krankenkassen angebotenen Sparmöglichkeiten prüfen.

Wie jedes Jahr haben die Versicherten im Herbst von der Krankenkasse die Berechnung der Prämien für das folgende Jahr erhalten. Und wie in jedem Jahr erhöhen sich die Kosten für die meisten Versicherten. (vgl. Krankenkassenvericherungsprämien 2016) Sie müssen immer tiefer ins Portemonnaie greifen. Zusätzlich werden die Anspruchsvoraussetzungen für die Prämienverbilligungen Jahr für Jahr restriktiver geprüft. Damit bleibt vielen Versicherten nur, die von den Krankenkassen angebotenen Sparmöglichkeiten zu prüfen und die für sie beste Möglichkeit zu wählen.

Wechsel der Krankenkasse

Ein Prämienvergleich der verschiedenen Krankenkassen unter www.comparis.ch hilft einzuschätzen, wie teuer die eigene Krankenkasse ist. Ein Wechsel zu einer günstigeren Krankenkasse ist nur möglich, wenn die Versicherten keine Schulden bei der alten Krankenkasse haben. Weiter ist es ratsam, sich über die Zufriedenheit der Kunden der gewünschten Krankenkasse zu informieren. Bezüglich Dienstleistungen bestehen beträchtliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern.

Wahl eines bestimmten Modells

Die Krankenkassen bieten neben dem Standard-Modell verschiedene andere Modelle an, die zu einer Reduzierung der Prämie führen, wie z. B. das Hausarzt-Modell oder das HMO-Modell. Wählen die Versicherten ein alternatives Modell, muss ihnen klar sein, wie sie im Krankheitsfall vorzugehen haben. Ansonsten müssen sie mit Kostenfolgen rechnen. Auch hier empfehlen wir, sich gründlich über die Details zu erkundigen.

Anpassung der Franchise

Die Wahl der Franchise liegt zwischen Fr. 300.– und Fr. 2500.–. Als Grundsatz gilt: Je tiefer die Franchise, umso höher die Prämie. Viele Versicherte erhöhen die Franchise, um tiefere Prämien zu bezahlen. Im Krankheitsfall kommt dann oft das böse Erwachen, da die Behandlungskosten zum Teil selber beglichen werden müssen. Die Versicherten sollten deshalb Rückstellungen in der Höhe der Franchise haben, sonst laufen sie in die Schuldenfalle.

Unsere Tipps

  1. Vergleichen Sie ihre Prämie mit denen von anderen Krankenkasse über comparis.ch
  2. Überprüfen Sie die Details des neuen Angebots. Welche zusätzlichen Dienstleistungen bietet die Krankenkasse? Was bietet sie im Gegensatz zur jetzigen nicht?
  3. Erkundigen Sie sich im Bekanntenkreis oder online über die Krankenkasse.
  4. Wählen Sie das Modell, das am meisten ihren Bedürfnissen und ihrer Lebenssituation entspricht – nicht das auf den ersten Blick günstigste.
  5. Wir empfehlen Personen, welche ein knappes Budget haben, die Franchise auf Fr. 300.– festzusetzen.
  6. Benutzen Sie für die Kündigung die Vorlage des Bundes.

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1 Kommentar

  • Reply S. Hansen 20. Januar 2016 at 21:14

    Die Krankenkassenbeiträge sollte man jedes Jahr prüfen.

    Genau wie bei der Kfz-Versicherung kann man hier bares Geld sparen – für die gleichen oder teilweise sogar für bessere Leistungen.

    Vergleichen lohnt sich also, zumal die Krankenversicherer Ihre Leistungen auch immer anpassen, um selbst wettbewerbsfähig zu bleiben.

    So lassen sich fixe Kosten ganz einfach reduzieren.

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