Schulreise im Kosovo

Heute ist Melancholie da. Sie dreht die Türe meiner Vergangenheit. Wir wandeln immer zusammen. Nun in die Richtung meiner Schule.

Mein Herz klopft immer noch, wenn ich erinnere an diesen Tag. Schule war sehr weit, zwei Stunde zu Fuss, kein Zug, kein Bus. Und wenn ich an diese Zeit zurückdenke, ich wundere mich wie ich damals ertragen habe. Im Regen, im Nebel, im Unwetter…

Am Anfang wollte ich gar nicht gehen. Ich weinte in Strasse. Aber nachher war ich sehr verliebt in die Buchstaben. Plötzlich war ein neues Leben geöffnet, ein Palast. Schule war Grossraum, ganz im ersten Geschoss gebaut. Vor allem war gut organisiert im Richtung lernen und pflegen. In jeder Klasse war ein Schulradio. In Pausen hörte man, welche Kinder gute Noten bekommen haben, welche Schlechte. Gute Noten waren 5, schlechte 1.

Kinder mit schlechten Noten mussten in jede Klasse gehen, mit einem Blatt um den Hals, in Blatt war Nummer 1. Das war übertreiben, wie verurteilt. Kinder mit guten Noten konnten an Schulreisen teilnehmen. Das war Glück.

Dieses Glück habe ich in der 5. Klasse gehabt, und noch zusammen mit mein Bruder, er war in der 7. Klasse. Eltern waren stolz, wir auch. Ungeduldig mit tausend Gedanken sass ich im Bus. Es war wie nach Märchenwelt. Das Reisen. Die Idyllen der Orte, das Wetter, die schneebedeckten Berge…

In eine Baracke waren die Buben in einem Zimmer, und in andere waren wir Mädchen. Während dem Tag spielten wir zusammen, wir haben ein Dorf mit Schnee gebaut, zusammen gegessen, getrunken, und am Abend war immer Musik und Tanzen. Ein Tag haben wir so gemacht: Wer schläft lange, und kommt nicht in Frühstück, die anderen werden ihm mit Zahnpasta ins Gesicht malen, während er schläft.

An diesem Tag haben wir einige Motorschlitten bekommen. Buben waren Fahrer. Weil Julia mit meinem Bruder auf den Schlitten gegangen ist, ich habe beim Julias Bruder gegangen. Aber Ori wollte schnell sein, wie ein Schumacher, und als Verdienst wir fielen in einen Abgrund von Abfall, wo es viele Dosen und Glasscherben gab. In diesem Moment schien es, als sei ich verloren, ich konnte nichts sehen.

Als Retter kam unser Lehrer. Er setzte sein Leben in Gefahr für uns. Noch heutzutage fühle ich seine rettenden Arme. Er nahm uns beide, und hob uns auf. Es waren oben alle versammelt und tun auuuuu… Weil wir waren wie verlorene Boxkämpfer, mit Abfall dekoriert! Der Lehrer wurde wütend und sagte zu ihnen: Alle von hier fliehen! Später kam ein Arzt, wir waren nicht verletzt, nur meine Stiefel waren gebrochen. An diesem Abend habe ich nichts mehr geredet, nicht gegessen, ich war okkupiert vom Angst.

Was mache ich ohne Schuhe? Am nächsten Tag wollten wir in die Berge fahren. Ich habe zwei Holze als Schuhe gemacht, aber dann konnte ich nicht laufen. War müde. Der Koch vom Baracke sagte zu mir: Willst du diese zwei Schuhe? Es waren zwei Schuhe wie Karikaturen, mit Eis gemacht, und alle lachten mich aus. Vor Wut ich fiel in Schnee und weinte. Niemand aber hatte Mitleid. Alle lachten. Später sah ich Licht, und ich war im Bett. Alle lachten. Eine Freundin kam mit Spiegel, ich sah mein Gesicht, mit Zahnpasta gemalt. Dann wusste ich: Ich war nicht im Frühstück. Aber in Spiegel, habe bemerkt in meinen Betttisch eine Schachtel, war dort mein Name geschrieben. Ich wusch mein Gesicht, und war überrascht dass der Lehrer hat mir Stiefel gekauft. Sie waren schön, und bequem. Ich ging schnell zu ihm, ich sag ihm vielen Dank!

Er sagte zu mir: Hör mal Hava, erinnerst du dich an erste Chemie-Stunden? Du hast mir damals Gesagt: Chemie ist schwer, ich kann nicht lernen! Aber jetzt, du bist die Beste. Dass Leben ist so in jeder Hinsicht. Im Anfang ist schwer, es braucht Zeit um zu denken, dann haben wir die Chancen für Erfolg.

So war damals! Jede Sorge hatte eine Ende, aber alle Kinder brauchen Pflege!

ähnliche Artikel

Keine Kommentare

Rückmeldung hinterlassen